FC Waldkirch – FC Radolfzell 2 : 1 ( 1 : 1 )

 

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung bezwingt der FC Waldkirch den in 2019 noch verlustpunktfreien Tabellendritten vom Bodensee. Beide Trainer waren sich einig, dass der Heimsieg in Ordnung geht.

 

Von Beginn an bekamen die Zuschauer ein flottes Spiel im Elztalstadion zu sehen. Die Mannschaft von Daniel Kreisl spielte mutig nach vorne und zeigte sich im Zweikampfverhalten deutlich präsenter und robuster als noch vergangene Woche beim SC Pfullendorf. So tat sich das Team von Steffen Kautzmann schwer in ihr gewohntes Spiel zu finden. Nach feinen Zuspiel von Normen Armbruster in die Schnittstelle der Abwehr tauchte Sandro Rautenberg frei vor Pascal Bisinger auf und schloß nervenstark zur Waldkircher Führung ab (23.). Die Gäste schlugen bereits fünf Minuten später zurück. Robin Niedhardt wurde 20 Meter vor dem Tor nicht energisch genug gestört, so dass er mit einem satten Distanzschuss, der unglücklich für Lukas Lindl tückisch aufsetzte, den Ausleichstreffer markierte (28.). Wenig später konnte sich der Elztäler Keeper auszeichnen, als er einen Freistoß von Moritz Hlavacek mit den Fingerspitzen über die Torlatte lenkte (35.). Auf der anderen Seite hatten Rautenberg und Simon Schultis gute Chancen, scheiterten jedoch an Bisinger bzw. köpften am Tor vorbei (41./43.). Fünf Minuten nach Wiederanpfiff gelang der Heimelf zu diesem psychologisch günstigen Zeitpunkt der erneute Führungstreffer. Mittelfeldspieler Stephan Disch setzte sich nach Zuspiel von Rautenberg auf der linken Außenbahn mit einer Energieleistung durch und schlenzte den Ball unhaltbar für Bisinger ins lange Eck (50.). In den folgenden zwanzig Minuten waren die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft und hatten zwei Großchancen um die vermeintliche Vorentscheidung herbeizuführen. Nach einem sehenswerten Spielzug über die linke Seite passte Tischer in die Mitte zum freistehenden Rautenberg, der in zentraler Position frei abziehen konnte. Sein Schuss strich ganz knapp am rechten Torpfosten vorbei (60.). Knapp fünf Minuten zog sich Waldkirchs Mittelstürmer von rechts an der Grundlinie in den Strafraum ein. Sein Schuß aus spitzen Winkel parierte der aufmerksame Bisinger (64.). Radolfzell kam danach wieder besser ins Spiel und hatte durch Kapitän Alexander Stricker eine hochkarätige Chance, als sein Schuß aus gut 8 Meter hauchdünn über das Gehäuse strich (71.). Die Schlussphase stand dann ganz im Zeichen des Gäste, die Waldkirch tief in die eigene Hälfte drückten und gehörig Druck ausübten. Bis auf zwei gefährliche Distanzschüsse von Tim Schlachter und Niedhardt hielt die Abwehrreihen der Heimelf dem Ansturm stand und brachten den verdienten Sieg über die Zeit.

 

 

Steffen Kautzmann:

Der Sieg für den FC Waldkirch geht in Ordnung. Bis auf die letzten 10-15 Minuten konnten wie nie an unsere zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Waldkirch war über die gesamte Spielzeit agressiver und robuster im Zweikampfverhalten“.

 

 

Daniel Kreisl:

Wir waren deutlich präsenter in den Zweikämpfen als noch eine Woche zuvor in Pfullendorf. Wir haben uns in entscheidenden Phasen des Spiels belohnt, habe es dann leider verpasst frühzeitig für die Vorentscheidung zu sorgen. Drei immens wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib. „

 

 

 

Tore:

1:0 Sandro Rautenberg (23.)

1:1 Robin Niedhardt (28.)

2:1 Stephan Disch (50.)

Schiedsrichter: Nico Gallus (Nordrach)

 

Zuschauer: 140

 

Aufstellungen:

Waldkirch: Lindl, Ernst (82.Zengerle), Müller, Schultis, Rieger, Schützler (77.Hottong), Armbruster, Tischer (85.Matt