SC Pfullendorf – FC Waldkirch 1:1 (0:0)

Der FC Waldkirch entführt einen Punkt beim SC Pfullendorf . Beide Trainer waren sich einig, dass die Punkteteilung in Ordnung geht. Mit etwas mehr Glück im Abschluss in den Schlussminuten wäre sogar ein „Dreier“ für die Elztäler drin gewesen.

Intensiv ging es im Spiel in der Rückserie auf dem Pfullendorfer Kunstgrün zu. Bereits nach 53 Sekunden musste Waldkirchs Goalie Lukas Lindl bei Sandro Caltabianos Distanzknaller per Faustabwehr klären. Die erste Großchance der Partie verzeichneten jedoch die Gäste, nachdem sich Stephan Disch im Rücken von Jonas Keller davonstahl, den Ball am langen Pfosten jedoch neben das Ziel setzte (10.). Fünf Zeigerumdrehungen später beinahe Ebenbild auf der anderen Seite, nachdem Frank Stark mit einem Diagonalball die Gästeabwehr aushebelte, Lindl dann aber unkonventionell Felix Waldraffs Schuss zur Ecke lenkte. Der daraus resultierende Standard führte beinahe zum Pfullendorfer Führungstreffer. Samuel Fischer setzte seinen Kopfstoß jedoch knapp über das Gehäuse (16.). Ebenso wie Pfullendorfs Abwehrmann Stefan Zimmermann, der ebenfalls Sautters Eckball über das Ziel köpfte (23.). Danach fand Waldkirch besser in Spiel und hielt gut dagegen. Bis zum Pausenpfiff neutralisierten sich beide Teams weitgehend.

Neun Minuten waren im zweiten Spielabschnitt gespielt, als den Linzgauer die Führung glückte. Mit einem genialen Pass setzte Frank Stark Teamkollege Waldraff in Szene, der vor Keeper Lindl die Nerven behielt (54.). Doch nur zwei Minuten später hätte FC Waldkirch beinahe den Ausgleich besorgt, nach einem Ballverlust in der Spieleröffnung des SCP lief Waldkirchs Torjäger Sandro Rautenberg frei auf das Heimtor zu, Sebastian Willibald im Pfullendorfer Kasten aber machte sich ganz lang, lenkte das Spielgerät gerade noch mit den Fingerspitzen zur Ecke (56.). Doch nur wenig später klingelte es im SCP-Gehäuse, nachdem Abwehrmann Stefan Zimmermann eine scharfe Hereingabe von Stephan Disch unglücklich ins eigene Tor lenkte – 1:1 (58.). Das Tor gab den Elztälern Aufwind, die in der teilweisen sehr hektischen geführten Partie in der Folgezeit ein Chancenplus hatten. Nach einer Freistoßflanke vom eingewechselten Benjamin Mandzo, parierte Keeper Willibald den Volleyschuss von Rautenberg (70.). Danach passierte in beiden Strafräumen nicht mehr wirklich mehr viel. Die Gastgeber rannten immer wieder im Abseits, der FC Waldkirch blieb bei seine Angriffsbemühungen immer wieder in der vielbeinigen SCP-Defensive hängen. In der Schlussminute hatte Maxi Scheer, nach Vorlage des auf der rechten Außenbahn durchgebrochenen Stephan Disch, den Siegtreffer auf dem Fuß. Ein Pfullendorfer Abwehrspieler lenkte jedoch den Schuss zur Ecke. Sofort im Anschluss pfiff der Referee das Spiel ab. Zwar war der FC Waldkirch dem Sieg in den Schlussminuten näher, das Remis ging jedoch an diesem Märznachmittag insgesamt in Ordnung.

SC Pfullendorf: 1 Willibald – 3 Neumaier, 4 Zimmermann, 5 Fischer, 19 Keller (65. 22 Menger) – 23 Caltabiano, 8 Sautter – 2 Waldraff (87. 16 Beck), 20 Behr, 11 Stark (75. 9 Stützle) – 18 Peter

FC Waldkirch: 1 Lindl – 15 Rieger, 27 Schultis, 5 Leyser, 8 ´M. Müller – 11 S. Disch, 6 Scheer – 16 Frassica, 10 K. Disch (73. 9 Tischer), 31 T. Müller (55. 7 Pepe) – 29 Rautenberg

Tore: 1:0 (54.) Waldraff, 1:1 (58./ET) Zimmermann – SR: Heilig (Klettgau) – Z: 180

 

TSV Alemania Freiburg-Zähringen – FC Waldkirch II 1:2 (1:1)

Tore:

0:1 Vincent Zengerle (43.)

1:1 Simon Bessler (44.)

1:2 Niclas Hug (63.)

Aufstellung: Klätte, Drescher, Zengerle, Wehrle, Adanur (70. Volz), Hug, Widmann, L.Burger, Genc (75.Käfer), Leonoff, Hottong

 

TSV Alemania Freiburg-Zähringen II – FC Waldkirch III 6:0

Aufstellung: Schwär, Cuthbertson, Volz, J.Burger, Pontiggia, Henle, Achara, Theofanidis, Soubawi-Rommann, Weber, Becherer

Einwechselspieler: Horst, Klätte

 

Vorschau:

Am Samstag steht im Elztalstadion das Traditionsderby gegen den FC Denzlingen an. Anpfiff ist um 15.00 Uhr. Im Anschluss stehen am Samstag die Partien FCW II+III – SG Hecklingen-Malterdingen II+III (17.00 + 19.00 Uhr) an.

Karlheinz Hinn
Pressewa