SF Elzach-Yach – FC Waldkirch 1 : 3 ( 1 : 1 )

Nach hochverdienten Derbysieg tauscht der FC Waldkirch mit dem Gastgeber die Plätze in der Verbandsliga. Zwei Treffer von Fabian Nopper und das zehnte Saisontor von Sandro Rautenberg sorgen für die Entscheidung in der Elzacher Werner-Gießler-Arena.

Nach vorsichtigen Beginn beider Teams endete nach zehn Minuten die erste Strafraumszene mit dem Führungstreffer der Gäste. Nach Balleroberung im Mittelfeld schickte Maxi Scheer Mittelstürmer Sandro Rautenberg steil. Der Elzacher Keeper Fabian Wölfle kam etwas zu ungestüm heraus und brachte den Waldkircher Torjäger zu Fall. Spielertrainer Fabian Nopper verwertete den Strafstoß nervenstark zum 0:1 für den FCW (10.). Mit diesem Tor im Rücken erarbeiteten sich die Waldkircher in der Folgezeit weitere gute Gelegenheiten. Doch weder Timo Müller (20.), Nopper (22.) noch Rautenberg (26.) – nach herrlicher Kombination über mehrere Stationen – schafften es den zweiten Treffer zu erzielen. Fast hätte dann eine Minute später Elzachs Torjäger Laurentius Becherer den Ausgleich erzielt. Seinen sehenswerten Volleyschuss ebenso wie sein Kopfball, parierte Lukas Lindl im Waldkircher Gehäuse glänzend. Kurz danach verfehlte Janis Meier mit seinem satten Schuss aus halblinker Position nur knapp die gegnerische Torlatte (28.). Wenig später durfte sich wieder Wölfle beim Abschluss von Rautenberg auszeichnen (34.). Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Elzach ihre beste Phase. Einen tückischen aufsetzenden Freistoß von Manuel Dick wehrte Lindl zur Ecke ab (43.). Machtlos war der Keeper dann, als Becherer am langen Pfosten stehend die scharfe Flanke von Raphael Dick mit dem Ausgleichstreffer vollendete (45.). Das Team von Fabian Nopper zeigte sich nach Wiederanpfiff nicht geschockt und kam in den Anfangsminuten gleich zu drei Großchancen. Bei dem Schuß von Wolfgang Meder und dem wuchtigen Kopfball von Nopper, zeigte Wölfle sein ganzes Können. Beim Abschluss von Rautenberg hatte er das Glück des Tüchtigen, da dessen Volleyschuss am rechten Pfosten vorbei strich. Auf der Gegenseite war es erneut Becherer, der mit seinem Schuss aus der Drehung nur ganz knapp das Ziel verfehlte (63.). Zwei Minuten später legte Rautenberg den Grundstein für den Auswärtssieg. Er nutzte die Unsicherheit zweier Abwehrspieler eiskalt aus und hatte dazu das nötige Glück, als sein Außenristschuß vom Innenpfosten hinter die Torlinie abprallte (65.). Der FCW dominierte in dieser Phase weitgehend das Spiel und belohnte sich in der 76. Minute. Nach Eckball von Timo Müller lauerte Nopper am langen Pfosten, köpfte den Ball ein und brachte so sein Team endgültig auf die Siegerstraße. Zwei Minuten zuvor hatte er sich noch geärgert, als er nach feinem Doppelpass mit Rautenberg, am wieder gut reagierenden Wölfle scheiterte. Damit war die Messe in der Werner-Gießler-Arena gelesen.

Fabian Nopper: Beide Teams stehen zu Recht im ersten Tabellendrittel. Großes Lob an sein Team für die gezeigte Leidenschaft. Über die meisten Spielphasen hatte Waldkirch das Heft in der Hand, verpasste es aber frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen. Das Gegentor war sehr ärgerlich, trotzdem legte sein Team nach Wiederanpfiff noch eine Schippe drauf, dominierte noch mehr das Spiel und ging als verdienter Sieger vom Platz.

Marco Dufner: Der Sieg von Waldkirch geht absolut in Ordnung. Seinem Team fehlte etwas die Frische, war nicht griffig genug. Sie waren oft zu weit von ihren Gegenspieler entfernt, so dass der Gast zu viele Räume hatte.

 

Tore:

0:1 Fabian Nopper (10./Foulelfmeter)

1:1 Laurentius Becherer (45.)

1:2 Sandro Rautenberg (65.)

1:3 Fabian Nopper (76.)

Schiedsrichter: Tobias Bartschat

Zuschauer: 50