Jahreshauptversammlung des FC Waldkirch e.V.

Am vergangenen Mittwoch, den 5.Oktober fand im gut besuchten Clubheim die Jahreshauptversammlung des FC Waldkirch e.V. statt.

Vorstandssprecher Reinhard Bayer begrüßte zunächst den Oberbürgermeister Roman Götzman und die zahlreichen Ehrenmitglieder. Nach dem Totengedenken wurde der Tätigkeitsbericht des Vorstandes durch ihn vorgetragen. Zunächst bedankte sich Bayer bei seinen Vorstandskollegen für das gezeigte hohe Engagement, insbesondere während der starken Einschränkungen (Hygienevorschriften, schwierige gesetzliche Bedingungen) in der Corona-Pandemie. Weiterhin stark belastend für den Verein sind die eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten für die Jugendmannschaften. Ein Highlight war die Wiedersehensfeier der SVW-Spieler aus den Erfolgsjahren 1969, 1970 und 1972. Ein weiteres Treffen findet demnächst auf Einladung von Roland Mack im Europapark statt. Wichtig war dem Vorstandssprecher auch zu erwähnen, dass auf Eigeninitiative der Vereinsmitglieder immer wieder Aktionen stattfinden, um bei den Heimspielen den Zuschauern ein ansprechendes Stadion und Tribüne bieten zu können. Erfreulich war der gute Zuspruch bei der Premiere des 1.Mai Hocks im Stadion. Für die Organisation gilt der Dank Sportvorstand Alexander Koch und den Spielern der Verbandsligaelf. Bei einem Heimspiel wurde zur Spende für die Ukraine-Hilfe aufgerufen. Mit Stolz durfte Bayer an die zusammen gekommenen 1.000 EUR erinnern. In 2022 durfte der FCW auch wieder sein Lichterfest ausrichten und hatte dieses Jahr Glück mit dem Wetter. Großer Dank von Bayer an die unglaublich vielen Helfer rund um das ganze Fest. Die Mitgliederzahl des FCW bewegt sich aktuell bei 533. Davon sind 244 Jugendliche. Letztlich kam auch das große Projekt des Stadionneubaus zur Sprache. Über die Notwendigkeit besteht mittlerweile absolute Einigkeit mit den Verantwortlichen der Stadt Waldkirch und des Gemeinderats. Der Kassenbericht wurde von Steuerberater Felix Stratz vorgetragen. Der Verein hat solide gearbeitet und konnte Rücklagen bilden. Angesichts gestiegener Energiekosten und Stadionprojekt eine erfreuliche Entwicklung. Nach dessen einstimmiger Entlastung, durfte Sportvorstand Alexander Koch mit Unterstützung von Fabian Nopper und Niklas Fix (Trainer 1. und 2. Mannschaft) Rückblick auf die sportliche Entwicklung nehmen. Nach einer tollen Saison mit einem nicht für möglich gehaltenen 3.Tabellenplatz, ist die Mannschaft im zweiten Jahr unter Trainer Nopper gut in die neue Saison gestartet. Nach drei Siegen befindet man gerade in einem negativen Lauf mit zuletzt nur 1 Punkt aus 5 Spielen. Nach 8 Spieltagen befindet man sich auf dem 10. Platz in der Verbandsliga. Vor wenigen Tagen wurde Nopper bei der Doppelpass-Gala in Endingen zum besten Spieler der vergangenen Verbandsligasaison geehrt. Das Förderteam hat eine sehr unzufrieden stellende Saison hinter sich. Unter Leitung von Niklas Fix und Josip Andris hat sich die Mannschaft mittlerweile gefunden und liegt nach 8 Spieltagen in der Kreisliga auf dem 2.Platz. Beide Trainer wünschten sich für die Zukunft mehr Zuspruch und Wertschätzung für das Förderteam. Positiv ist die gute, reibungslose Zusammenarbeit mit dem neu gegründeten Jugendförderverein Eintracht Elztal.

Bei den Alten Herren des FC Waldkirch gab es – außer der recht guten wöchentlichen Trainingsteilnahme – wenig zu berichten. Es wurde noch kein Ersatz für die Sportliche Leitung gefunden.

Den Bericht für die Jugend übernahm Daniel Schwaab vom JFV Eintracht Elztal. Der Start des neu gegründeten JFV war extrem arbeitsintensiv und erfolgreich. Jedoch hat die Corona-Pandemie vieles ausgebremst. 54 Jugendtrainer und Trainerinnen zeigen jede Woche großes Engagement für den Verein. Der JFV zählt 240 Mitglieder – beim Start waren es noch 180. 11 Teams nehmen derzeit am Ligabetrieb teil. Hinzu kommen die G- und F-Jugendteams bei den Stammvereinen. Viele Trainer bilden sich aktuell weiter und erwerben Trainerscheine. Seit Jahresbeginn arbeitet ein FSJ´ler für den JFV; finanziert durch die Gisela-Sick-Stiftung. Dies erweist sich als förderlich für eine enge Zusammenarbeit mit den Schulen. Unter anderem wurde hierdurch eine Mädchen-AG mit 20 Spielerinnen geformt. Ein erster Schritt für das lang gehegte Ziel eine Mädchenmannschaft in Waldkirch zu bilden. Der große Wermutstropfen für die Jugendarbeit sind die wenigen Trainingsplätze, die alle vor große, teilweise nicht mehr zu bewältigende Probleme stellt. Die Wartelisten Jugendlicher für die Vereinsaufnahme füllen sich. Bitter für alle in der Jugendarbeit, fußballbegeisterten Jugendlichen eine Absage erteilen zu müssen. Die Entlastung des Vorstandes nahm Oberbürgermeister Roman Götzmann vor. Zuvor betonte er,