Am Freitag, 20.00 Uhr begrüßte Vorstand Reinhard Bayer im gut besuchten Vereinsheim am Elztastadion neben den Vereinsmitglieder die wieder zahlreich erschienen Ehrenmitglieder sowie die Vorstände der beiden Fördervereine, Richard Kienzle und Uli Lickert. Mit großer Freude durfte er auch den Oberbürgermeister Roman Götzmann und Hubert Bleyer als Vertreter der Stadt Waldkirch herzlich willkommen heißen.

 

Nach der Totenehrung, bei der unter anderem Willi Kern als langjähriges Ehrenmitglied genannt wurde, verlas Reinhard Bayer den Tätigkeitsbericht des Vorstandes für das Jahr 2018. Zum Abschluß der Vorsaison konnte unsere erste Mannschaft die Meisterschaft in der Landesliga Staffel II und den Wiederaufstieg in die Verbandsliga Südbaden feiern. Am 5. Juli konnten wir die Bundesligamannschaft des SC Freiburg durch Unterstützung unserer OB Roman Götzmann für ein Trainingsspiel im Elztalstadion begrüßen. Für alle die dabei waren ein Highlight. Ein Dank ging an die Helfern für das tatkräftige Miteinander.

Im organisatorischen Bereich war das vergangene Jahr geprägt von der Datenschutzgrundverordnung und der sukzessiven Umstellung der papierhaften auf digitale Spielerpässe. Auch wenn die Mitgliederzahl leicht rückläufig war, hat der FCW eine stolze Mitgliederzahl von 551. Bei den für den FCW pfeifenden Schiedsrichter zeigte sich Bayer guter Hoffnung bald die vom SBFV geforderten 5 Referees stellen zu können und somit das nicht unerhebliche Strafgeld einsparen zu können.

Im Mai letzten Jahres musste betreffend Bewirtung Clubheim die finanzielle Reißleine gezogen werden. Vornehmlich durch die Umstellung auf ehrenamtliche Tätigkeit konnten die Kosten erheblich reduziert werden. Rein finanziell sicherlich der richtige Weg; allerdings wird das Vereinsleben durch die Reduzierung der Öffnungszeiten etwas beeinträchtigt. Zum Abschluss seinen Berichtes gab er sein Bedauern kund, dass es wieder zu Veränderungen in der Vorstandschaft kommen wird. Die von ihm in der letzten JHV angesprochenen Kontinuität und ehrenamtliche Unterstützung konnte somit auch nur in Teilen erreicht werden. Das ist für ihn persönlich unbefriedigend.

Im nächsten Tagesordnungspunkt trug Steuerberater Felix Stratz von der Steuerkanzlei Roth und Stratz den Kassenbericht vor. Der Kassenstand zum Jahresende hatte sich um ca. 4.000 Euro verbessert. Neben den Einsparungen im Clubheim hofft man, dass das eingeleitete Energieeinsparungsmanagement (Neue LED Flutlichtanlage/Reduzierung der Heizung und Stromverbrauch) sich in der Jahresrechnung für 2018 positiv bemerkbar machen wird.

Die Berichte Spielbetrieb wurden von Uli Lickert und den Trainern Daniel Kreisl, Felix Bäuerle und Dominik Horst vorgetragen. Nach Erreichen der Meisterschaft in der Landesliga Staffel II stellte man sich mit einem deutlich veränderten Kader unter Leitung eines neuen Trainergespanns der schweren Aufgabe in der Verbandsliga zu bestehen. Leider wurden kurz vor Saisonstart Zusagen wichtiger Spieler zurückgezogen. Lickert sprach in seiner Entäuschung von „Wanderer des Fußballs“ . Für Trainer Daniel Kreisl war es eine Hinrunde mit Licht und Schatten. Nach guten Saisonstart und einer zwischenzeitlichen guten Phase, wo man Anschluss ans Tabellenmittelfeld hatte, rutschte man zum Jahresende doch in die Abstiegsränge ab. Neben den zahlreichen Verletzten trugen die zahlreichen Disziplinlosigkeiten, die zu den Platzverweisen führten, hierzu bei. Jetzt stehen sechs Wochen Vorbereitung an, in der man hofft von Verletzungen verschont zu bleiben, um gut in die am 9.März beginnende Punkterunde starten zu können. Die ersten drei Spieltage werden hier wegweisend sein. Felix Bäuerle, Teamchef des FCW II ließ die Hinrunde seines Teams Revue passieren. Die Mannschaft hatte einen großen Umbruch zu meistern. Es wurden viele Spieler aus der eigenen A-Jugend eingebaut, die sich noch die rauhe Luft bei den Senioren gewöhnen müssen. Dominik Horst nannte den 7.Tabellenplatz der III.Mannschaft als nicht zufriedenstellend